Vitamin C, Ascorbinsäure, Überdosis, Tagesbedarf

Vitamin C, auch genannt Ascorbinsäure, zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen. Das heißt es kann sehr leicht über die Nieren ausgeschieden werden. Eine Überdosierung ist daher kaum möglich. Überschreitet man jedoch bedeutend den täglichen Bedarf von 100 mg über einen längeren Zeitraum, kann dies die Nierensteinbildung fördern.

Im Gegensatz dazu kann es bei einer unausgewogenen Ernährung und somit unzureichende Zufuhr an Vitamin C zu Mangelerscheinungen (Hypovitaminose) kommen. Ascorbinsäure trägt zur Erhaltung des Bindegewebes im ganzen Körper bei. Wird der tägliche Bedarf über einen längeren Zeitraum unterschritten, kommt es zur Schwächung des Bindegewebes und somit zu Hautblutungen, Zahnfleischblutungen, Gelenksschmerzen, schlechte Wundheilung etc. Auch wird das Immunsystem geschwächt, Fieber und Erschöpfung sind die Folge. All diese Symptome beschreiben eine Krankheit, Skorbut. Eine Krankheit die in mittelalterlichen Zeiten besonders bei Seemännern ihr Unwesen trieb. Das lag vor allem an der einseitigen Ernährung und der schlechten Lagerungsfähigkeit bei langen Reisen auf See.

Eine weitere Eigenschaft von Ascorbinsäure, ist die Schutzfunktion vor manchen Krebserkrankungen. Es kann somit neben der Stärkung des Immunsystems, auch das Krebsrisiko verringern.

Für eine gesunde Ernährung bedeutend, ist somit unter anderem der Verzehr von frischen Obst und Gemüse. Frische ist deswegen ein wichtiges Kriterium, da Vitamin C sehr temperatur-, licht- und sauerstoffempfindlich ist, und seine antioxidativen Eigenschaften leicht verlieren kann. Besonders viel Vitamin C enthält die Hagebutte und Sanddorn, Kohl und Paprika. Nicht zu verachten sind, Erdbeeren, Kiwi, Orangen und das bekannte Sauerkraut. Gestresste Menschen, Sportler, Schwangere und Raucher haben einen um 50% höheren Bedarf an Vitamin C (150 mg/Tag).

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