Vitamin K, Vitamin K1, Phyllochinon, Menachinon, K2
Es gibt zwei Formen von Vitamin K, Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon). Vitamin K2 wird vom Menschen in der Darmflora selbst hergestellt und deckt damit die Hälfte des Tagesbedarfes an Vitamin K ab. Ein Mangel ist somit fast ausgeschlossen. Die andere Hälfte muss über die Nahrung aufgenommen werden.
Wichtige Vitamin K Träger sind die Pflanzen. Vor allem Spinat und Kohl tragen einen hohen Anteil in sich. Auch Getreide, Tomaten und grüner Tee sind Lieferanten für den Menschen. Es ist ein sehr Sauerstoff- und hitzestabiles Vitamin. Bei der richtigen Lagerung von Lebensmittel treten somit kaum Verluste auf. Außer unter der Einwirkung von Licht, dann verliert das Vitamin seine Eigenschaften.
Vitamin K ist wichtig für den Knochenaufbau und spielt eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung. Ein Überschuss an Vitamin K ist so gut wie nicht möglich und kann auch höchstens eine allergische Reaktion hervorrufen. Jedoch manche Menschen mit einem speziellen Geneffekt, haben durch eine Überdosierung ein erhöhtes Risiko an Thrombose zu erkranken.
Ein Mangel an Vitamin K tritt ebenfalls sehr unwahrscheinlich auf. Neugeborene jedoch sind stärker gefährdet, da deren Darmflora noch nicht ganz ausgereift ist. Das Blut gerinnt nicht mehr so leicht. Bei Thrombose gefährdeten Menschen kann dieser Effekt ganz bewusst eingesetzt werden, um der Thrombose entgegen zu wirken. Manche Erkrankungen der Leber oder Verdauung können der Auslöser für Vitamin K Mangel sein. In diesem Fall sollten ergänzende Präparate eingenommen werden.