Nasenoperation, Nasenkorrektur, Rhinoplastik

Sieht man in das Gesicht seines Gegenübers, ist bei manchen wohl die Nase dass auffälligste Sinnesorgan. Hakennase, Knollnase, Rüssel, Schweinsnase, schiefe Nase… all jene die sich jetzt angesprochen fühlen, wissen wovon die Rede ist. Aber was wäre die neue Medizin ohne die Möglichkeit der optischen Perfektion? Entschließt man sich zu einer Korrektur, werden zu allererst Profilaufnahmen gemacht und das gewünschte Ergebnis mit dem Arzt abgesprochen. So ein Eingriff erfolgt normalerweise unter Vollnarkose oder Dämmerschlafnarkose und ambulant. Je nach Nase und Zielsetzung wird entweder nur die Knorpelstruktur verändert, oder Knorpel und Knochen gemeinsam operativ in Form gebracht.
In den meisten Fällen wird ohne außen sichtbare Narben zu hinterlassen vom Inneren der Nase ausgehend operiert. Bei einem Knorpelaufbau zum Beispiel kann Knorpelgewebe aus dem Ohrknorpel oder Nasenseptum entnommen werden, und bei einer schiefen Nase wird die Nasenscheidewand gerade gestellt.
Nach dem Eingriff erhält man einen speziellen Verband. Schnäuzen und körperliche Belastung sollten auf jeden Fall gemieden werden.
Nicht außer Acht zu lassen sind mögliche Fehlkorrekturen, Narbenwucherungen, Verletzungen des Tränenkanals etc. Deswegen sollte man sich, besonders wenn der Eingriff nur der Verschönerung dient, vor dem Entschluss so einen großen Schritt zu machen, wirklich ganz sicher sein und alle Vor- und Nachteile abwiegen. Vielleicht schafft man es ja dann schließendlich, sich selbst zu akzeptieren.

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